- 22 May 2021
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İtibar Puanı:
Die Abschlussprüfung ist der Höhepunkt deiner Ausbildung und entscheidet über deinen offiziellen Berufsabschluss. Doch was passiert, wenn du die Prüfung nicht bestehst? Keine Sorge – ein einmaliges Nichtbestehen bedeutet nicht das Ende deiner beruflichen Karriere. Du hast Möglichkeiten, die Prüfung zu wiederholen und dich optimal auf den nächsten Anlauf vorzubereiten. Hier erfährst du, wie es weitergeht, welche Schritte du unternehmen kannst und wie du beim zweiten Versuch erfolgreich bist.
1. Prüfungsergebnisse und Benachrichtigung
Wenn du die Abschlussprüfung nicht bestanden hast, wirst du vom Prüfungsausschuss oder der zuständigen Kammer benachrichtigt. Du erhältst genaue Informationen über die Ergebnisse und darüber, welche Prüfungsteile du wiederholen musst.- Schriftliche Benachrichtigung: In der Regel bekommst du eine schriftliche Mitteilung mit den Ergebnissen und einer Aufschlüsselung der Prüfungsbereiche. So weißt du genau, in welchen Teilen du Nachholbedarf hast.
- Gespräch mit dem Ausbilder: Sprich mit deinem Ausbilder über das Ergebnis. Er kann dir wertvolles Feedback geben und dich bei der Vorbereitung auf die Wiederholung unterstützen.
2. Möglichkeit zur Wiederholung der Prüfung
Nach dem Berufsbildungsgesetz hast du das Recht, die Abschlussprüfung bis zu zweimal zu wiederholen, wenn du beim ersten Versuch nicht bestehst. Dies gibt dir die Möglichkeit, die Prüfung mit besserer Vorbereitung zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu absolvieren.- Wann findet die Wiederholungsprüfung statt?: Die Wiederholungsprüfung findet meist zur nächsten regulären Prüfung statt, also in der Regel sechs Monate später. Das gibt dir genügend Zeit, dich intensiv vorzubereiten.
- Welche Teile müssen wiederholt werden?: Oft musst du nur die Prüfungsteile wiederholen, die du nicht bestanden hast. Das bedeutet, dass du dich gezielt auf die Schwächen konzentrieren kannst und nicht die gesamte Prüfung noch einmal absolvieren musst.
3. Vorbereitung auf die Wiederholungsprüfung
Die Wiederholungsprüfung ist eine zweite Chance, die du gründlich nutzen solltest. Eine intensive Vorbereitung und gezieltes Lernen helfen dir, deine Schwächen zu verbessern und sicherer in die Prüfung zu gehen.- Lernplan erstellen: Erstelle einen strukturierten Lernplan, der die Inhalte der nicht bestandenen Prüfungsteile abdeckt. Plane regelmäßige Lerneinheiten und achte darauf, dich nicht zu überfordern.
- Zusätzliche Unterstützung: Frage deinen Ausbilder oder die Berufsschule nach zusätzlicher Unterstützung. Viele Berufsschulen und Kammern bieten spezielle Vorbereitungskurse oder Übungsmaterialien für die Wiederholungsprüfung an.
- Prüfungsangst abbauen: Falls Prüfungsangst ein Problem für dich ist, nutze Entspannungstechniken wie Atemübungen und Visualisierung, um deine Nervosität in den Griff zu bekommen.
4. Verlängerung des Ausbildungsverhältnisses
Falls du die Abschlussprüfung nicht bestehst, kann sich dein Ausbildungsverhältnis unter bestimmten Umständen verlängern, damit du ausreichend Zeit für die Vorbereitung auf die Wiederholungsprüfung hast.- Gesetzliche Regelung: Das Berufsbildungsgesetz erlaubt es, das Ausbildungsverhältnis auf Antrag bis zum nächsten Prüfungstermin zu verlängern, falls du die Abschlussprüfung nicht bestanden hast.
- Antrag auf Verlängerung: Besprich mit deinem Ausbilder und der zuständigen Kammer, ob eine Verlängerung möglich ist und wie der Antrag gestellt werden muss. Dadurch bleibst du weiterhin im Betrieb und hast Unterstützung bei der Prüfungsvorbereitung.
5. Unterstützung durch Förderprogramme und Nachhilfe
Falls du beim Lernen zusätzliche Unterstützung brauchst, gibt es Förderprogramme und Nachhilfeangebote, die dir helfen können, die Prüfung zu bestehen.- Begleitende Hilfen zur Ausbildung (AsA): Die Agentur für Arbeit bietet „Assistierte Ausbildung“ an, bei der du Unterstützung in Form von Nachhilfe, Coaching und Prüfungsvorbereitung erhältst. Sprich mit deinem Berufsberater, um zu erfahren, ob du Anspruch darauf hast.
- Nachhilfe und Prüfungsvorbereitungskurse: Es gibt zahlreiche Nachhilfeangebote speziell für Auszubildende, die die Abschlussprüfung wiederholen müssen. Diese Kurse können dir helfen, den Stoff besser zu verstehen und gezielt auf die Prüfung zu lernen.
6. Alternativen bei erneutem Nichtbestehen
Falls du die Prüfung auch nach dem zweiten Versuch nicht bestehst, ist das nicht das Ende deiner beruflichen Laufbahn. Es gibt alternative Wege, wie du trotzdem eine berufliche Qualifikation erreichen und beruflich durchstarten kannst.- Teilqualifikationen erwerben: In vielen Berufen kannst du auch Teilqualifikationen erwerben, die dir spezifische Kompetenzen bescheinigen. So kannst du weiterhin im Berufsfeld arbeiten, auch wenn du keinen vollen Berufsabschluss hast.
- Berufswechsel und neue Perspektiven: Falls du dich in einem anderen Bereich wohler fühlst, kannst du eine Ausbildung in einem ähnlichen Berufsfeld beginnen. Oftmals kannst du bereits erlernte Inhalte anrechnen lassen, sodass die Ausbildungszeit verkürzt wird.
- Fort- und Weiterbildung: Auch ohne Abschluss kannst du berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten nutzen und dich so für bestimmte Aufgabenbereiche qualifizieren.
Fazit: Nichtbestehen der Abschlussprüfung – Neue Chancen und Wege
Das Nichtbestehen der Abschlussprüfung kann entmutigend sein, ist aber kein Grund, aufzugeben. Mit der Möglichkeit zur Wiederholungsprüfung und gezielter Vorbereitung hast du eine zweite Chance, um den Abschluss zu erreichen. Falls die Prüfung wiederholt nicht bestanden wird, stehen dir trotzdem verschiedene berufliche Wege offen, um dich weiterzuentwickeln und in der Arbeitswelt Fuß zu fassen.Nutze die Wiederholungsprüfung als zweite Chance und gehe die Prüfungsvorbereitung strukturiert an – so sicherst du dir den bestmöglichen Start in deine berufliche Zukunft!